Über mich

Wer steckt hinter ÄBBES?

Hallo, ich bin Anna.

Ich bin 33 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und unseren zwei Kindern in Deesen im Westerwald. Zu uns gehören außerdem drei Hunde, eine Menge Hühner, Meerschweinchen, Degus, Hamster und Fische. Bei uns ist also meistens etwas los – und langweilig wird es selten.

Kreativität gehört schon lange zu meinem Leben. In meinem Umfeld war ich oft diejenige, die gefragt wurde: „Anna, kannst du uns da etwas basteln?“ Ob Karnevalskostüm, besonderer Kuchen oder eine andere Idee, die umgesetzt werden sollte: Ich habe mich gerne darum gekümmert und ausprobiert, wie daraus etwas Schönes werden kann. 

Genauso gerne plane und organisiere ich. Termine abstimmen, etwas buchen und an die kleinen Details denken – auch damit kamen Freunde und Familie häufig zu mir. Eigene Ideen zu entwickeln und anschließend dafür zu sorgen, dass alles zusammenpasst, macht mir einfach Freude.

Auch beruflich begleitet mich das Gestalten: Ich arbeite im Marketing. Mit ÄBBES verbinde ich meine Begeisterung für kreatives Arbeiten mit meinem Spaß am Organisieren und meiner Liebe zum Keramikmalen.

Wie aus einer Butterdose die Idee für ÄBBES wurde

Zu meinem ersten Besuch in einem Keramikmalstudio bin ich mit einer Freundin gegangen. Obwohl ich gerne kreativ bin, war ich überzeugt, dass ich nicht malen kann. Dazu kommt mein Perfektionismus: Wenn ich etwas gestalte, habe ich meistens eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie es aussehen soll.

Ich suchte mir eine Butterdose aus, die farblich zu unserem Zuhause passen sollte. Also wollte ich versuchen, sie selbst zu gestalten. Ich stempelte, probierte innen die Blubbertechnik aus und merkte schnell, dass man auch ohne zeichnerisches Talent etwas Schönes machen kann.

Als ich die fertig gebrannte Butterdose abholte, war ich richtig stolz. Sie sah sogar besser aus, als ich erwartet hatte. Auch mein Mann war überrascht, was ich da gestaltet hatte.

Annas erste selbst bemalte Butterdose in Creme und Schwarz mit Herzen, Punkten und dem Schriftzug Butter
Meine erste selbst bemalte Butterdose – mit ihr fing alles an.

Danach blieb es nicht bei diesem einen Besuch. Ich hatte immer neue Ideen und ging zeitweise jede Woche Keramik bemalen. 

Mit der Zeit kam der Gedanke an ein eigenes Studio. Als begeisterte Keramikmalerin kannte ich die Suche nach passenden Terminen und die Wege, die man dafür manchmal auf sich nimmt. Ich begann zu überlegen, welche Öffnungszeiten ich anbieten würde und wie ein Ort aussehen könnte, an dem ich selbst gerne meine freie Zeit verbringe. Daraus wurde ÄBBES.

Was mir bei ÄBBES wichtig ist

Als Mutter weiß ich, wie wertvoll ein paar Stunden sein können, in denen man einfach mal rauskommt aus dem Alltag. Manchmal braucht man Zeit nur für sich, manchmal eine bewusste Auszeit mit einer Freundin – und manchmal diese ganz besondere Exklusivzeit mit dem eigenen Kind.

Bei ÄBBES möchte ich deshalb eine gemütliche Atmosphäre schaffen, in der du dich wohlfühlst, zur Ruhe kommst und deine Malzeit wirklich genießen kannst. Ob du alleine kommst, mit deinem Kind, mit einer Freundin oder mit jemandem, dem du ganz bewusst Zeit schenken möchtest: Hier darf Raum sein für gute Gespräche, gemeinsames Kreativsein, neue Bekanntschaften und gegenseitige Inspiration.

Ich wünsche mir, dass du nicht nur mit deiner selbst bemalten Keramik nach Hause gehst, sondern auch mit dem Gefühl, dir eine schöne Zeit gegönnt zu haben – und mit Lust, wiederzukommen.

Dass mein Keramikmalstudio in Höhr-Grenzhausen entsteht, bedeutet mir viel. Ich habe hier schon als Kind und später auch als Erwachsene gelebt und fühle mich mit der Stadt sehr verbunden. Auch durch meinen Karnevalsverein bin ich hier fest verwurzelt und freue mich umso mehr, mit ÄBBES einen eigenen kleinen Ort in Höhr-Grenzhausen entstehen zu lassen. Diese Heimatverbundenheit steckt auch im Namen: „Äbbes“ kommt aus unserem Dialekt und bedeutet „etwas“.

Äbbes malen. Äbbes fühlen. Äbbes mitnehmen.

Für mich begann das alles mit einer Butterdose – und der Erfahrung, dass ich viel mehr gestalten kann, als ich mir zugetraut hatte. Diese Erfahrung möchte ich gerne weitergeben.